Masada - das heldenhafte Monument über dem Toten Meer

Der Nationalpark Masada ist nicht nur bedeutend, weil es zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört oder eine antike Festung ist, die eine atemberaubende, strategische Lage hoch oben auf einem flachen Plateau über dem Toten Meer einnimmt, sondern auch wegen seiner symbolischen Bedeutung von Entschlossenheit und Heldentum, die bis zum heutigen Tag mit vielen hier vereidigten israelischen Soldaten fortbesteht. Dieser Berg ist eine der großartigsten archäologischen Stätten in Israel und vielleicht sogar auf der ganzen Welt. Du kannst mit der Seilbahn in wenigen Minuten oder über den "Schlangenpfad" hinaufwandern. Da solltest du dich jedoch aufgrund der Hitze bereits am frühen Morgen auf den Weg machen. Viele Besucher der Felsenfestung entscheiden sich für die Teilnahme an einer Führung, bei denen du in einen großartigen Einblick auf diese einzigartige geschichtsträchtige Felsenfestung bekommst.



Der Schlangenpfad hinauf zu Felsenfestung Masada. Für geübte Wanderer mit geeignetem Schuhwerk.

Die Festung wurde im Jahr 30 v. Chr. von König Herodes erbaut, dessen architektonische Meisterleistungen im ganzen Land ihre Spuren hinterlassen haben. Zu Beginn der großen Revolte gegen Rom im Jahr 68 n. Chr. wurde die Stätte von einer Gruppe jüdischer Eiferer erobert, und Masada wurde ihre letzte Festung. Im Jahr 72 belagerten die Römer Masada und schafften es, die steile Festung zu erreichen, nachdem sie an ihrer Westseite eine riesige Erdrampe gebaut hatten. Im Jahr 73 entschieden sich die 960 jüdischen Eiferer, die an der Spitze lebten, für den Selbstmord, anstatt den Römern lebend in die Hände zu fallen. Ihre Taten hinterließen eine Saga von Mut, Heldentum und Märtyrertum. Die Überreste der Festung sind gut erhalten und wurden rekonstruiert, um der Stätte und ihren heldenhaften Bewohnern zu huldigen. Das beeindruckenste erhaltene Bauwerk ist der nördliche Palast von König Herodes, der auf drei Felsenterrassen mit Blick auf die darunter liegende Schlucht errichtet wurde.

In der Nähe des Palastes befindet sich ein großes Badehaus im römischen Stil mit einem bunten Mosaikboden und mit Wandmalereien verzierten Wänden. Viele andere Gebäude an diesem Ort - wie der luxuriöse westliche Palast, die Mikwe (jüdisches Ritualbad), Lagerräume, Wachtürme und die Synagoge - erzählen die Geschichte von Masada, besonders wenn man sie mit Artefakten wie Lagerbehältern, verzierter Keramik, Schriftrollen und Münzen betrachtet.

ARD Markus Rosch Masada:


Die wunderschönen Prägungen und Wandmalereien, die an den Wänden der Gebäude auf dem Gelände entdeckt wurden, wurden von italienischen Experten restauriert, um sie für die kommenden Jahre zu erhalten. Dies ist das größte und vollständigste römische Belagerungslager, das bis heute erhalten geblieben ist.


Der Ausblick von Masada aus ist einzigartig und atemberaubend. Du kannst mit dem Mietwagen von Tel Aviv aus vorbei an Beer Sheva oder über Jerusalem in gut 2 1/2 Stunden zum Toten Meer und zur Masada Festung reisen. Mir persönlich hat die Route auf der A6 und N31 zur N90 am besten gefallen. Die Route über Jerusalem ist stauträchtig und zeitweise dichter befahren.



Tel Aviv - Masada 159 km

Jerusalem - Masada 100 km

Eilat - Masada 221 km


Wer in Israel was, muss Masada gesehen haben!


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