Jüdische Feiertage : Schabbat, Shabbat

Die Tora verweist unter Bezug auf das 1. Buch Mose Kapitel 2,3 auf den wöchentlichen Ruhetag am siebten Tag der Woche. An diesem Tag soll keinerlei Arbeit verrichtet werden, denn dieser Tag ist heilig.


"So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte."


Schabbat und Judentum Bräuche und interessante Clips

Der Schabbat beginnt bei Sonnenuntergang am Freitag Abend und endet am Samstag nach Sonnenuntergang. Mit Ausnahme Tel Avivs ruht der öffentliche Nahverkehr. Religös gefpührte Hotels, Kibbutz Hotels oder Hostels haben ihre Rezeption für An- und Abreise von Sonntag (Wochenbeginn) bis Freitag geöffnet. Am Samstag ist Ruhetag, ebenso fliegt an diesem Tag auch die israelische Fluggesellschaft El Al nicht. Dafür aber Sundor eine 100%ige Tochter von El Al....


Galileo Clip "Mein geheimnisvoller Nachbar: Jude" 16 Minuten


Kosher Kochen und Essen. Wenn unsere Gäste manchmal fragen, schmeckt mir "kosheres Essen" bei meiner Israelreise, so kann ich getrost sagen, na warum den nicht. Du wirst es wahrscheinlich gar nicht merken. Allenfalls wenn am Früstücksbuffet neben dem Quark und Joghurt keine Aufschnittplatte steht oder ... ? Wir empfehlen dir einen weiteren Clip zum Thema kosher Kochen und Essen:



Als die älteste der drei monotheistischen Weltreligionen hat das Judentum auch das Christentum und den Islam geprägt. Ende 2018 lebten in Deutschland etwa 96 000 Juden in 101 Gemeinden. Ein Jude, eine Jüdin von Geburt an ist, wer eine jüdische Mutter hat, da die Religionszugehörigkeit der Mutter maßgebend ist. Gottesdienste feiern jüdische Gemeinden in ihren Synagogen (Beth Knesseth = Haus der Versammlung).


Um Gotttesdienst feiern zu können, bedarf es eines Minjam, einer Zusammenkunft von mindestens zehn religionsmündigen Juden. Die Religionsmündigkeit (Bar Mizvah bei Jungs und Bat Mitzvah bei Mädchen = hebr. Tochter des Gebots), wird mit dem 13. Lebensjahr erreicht und feierlich begangen.


Zentraler Bestandteil des jüdischen Glaubens ist die Tora (hebr. Lehre, Gesetz) und beinhaltet die fünf Bücher Mose. Sie wird handgeschrieben auf handgefertigtem Pergament und mit kosherer (= reiner) Tinte. Neben der Tora ist der Talmud (= Belehrung) eine der wichtigesten Schriften der jüdischen Religion, bestehend aus Mischna (= Wiederholung) und der Gemara (= lernen und studieren), vereinfacht ausgedrückt die Interpretation der biblischen Gesetze.


Diese biblischen Gesetze und Rituale wiederum sind in der Mizwot in 613 Anweisungen, die von Mose überliefert wurden, enthalten. 365 Vebote, entsprechend der Anzahl der Tage des Sonnenjahres und 248 Gebote, entsprechend den 248 Gliedern des menschlichen Körpers (Seder Neziqin, Makkot 23b).


Zu den wichtigsten Symbolen des Judentums gehört die Menora (hebr. Leuchter, Lampe). Im 2. Buch Mose im 25 Kapitel sind die Gaben für die Stiftshütte – des Heiligen Zeltes beschrieben. Hier findet sich ab Vers 31 die genaue Anweisung zur Herstellung des Leuchters. Der David Stern (Magen David, Schild Davids) nimmt Bezug auf König David.


Er ist orginär kein religöses Symbol und wird erst seit dem 17. Jahrhundert als Symbol an Synagogen verwendet. Yom Kippur (Tag der Versöhnung) ist der höchste jüdische Feiertag und wird am 10. Tag des Monats Tischri im jüdischen Kalender begangen. Er gilt als strenger Ruhe- und Fastentag. Als wöchentlicher jüdischer Feiertag und gleichzeitig Ruhetag gilt der Schabat und beginnt mit dem Sonnenuntergang an jedem Freitag.


Man entbietet sich an diesem Tag den Schabbat Gruß „Schabbat Schalom!“


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